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Bericht zu Keke´s zweiter Delfintherapie 08. bis 15. Mai 2011Am zweiten Sonntag im Mai 2011 ging es also wieder los zur Delfintherapie mit der unglaublichen Hilfe von ICH e.V., denen wir an dieser Stelle einfach nochmal unser allerherzlichstes DANKESCHÖN sagen möchten. Früh morgens fuhren wir mit dem Auto in Richtung München zum Flughafen,wo wir noch 2 weitere Familien und eine Betreuerin trafen, um dann am Spätnachmittag gemeinsam mit dem Flugzeug die 2 Stunden Flug nach Alicante (Spanien) in Angriff zu nehmen. Für Keke war das Fliegen überhaupt kein Problem mehr, ganz im Gegenteil, er zog es anfangs vor anstatt zu schlafen den Wolken zuzusehen. Nach einiger Zeit und einem kleinen Happen zu Essen kam dann doch das Sandmännchen. Er wurde aber pünktlich zur Landung wieder wach. Am Flughafen in Alicante wurden wir schon sehnsüchtig von den Organisatoren (allen voran Herrn Dr. Kindermann) von ICH e.V. mit offenen Armen willkommen geheißen. Das war ein perfekter und warmer Empfang. Schnell wurden die Koffer in die Autos verladen, damit man nach den Reisestrapazen allsbald im Hotel ein Abendessen und sein wohlverdientes Bett bekam. Am nächsten Morgen – Montag – ging es dann auch schon los mit der Delfintherapie. Für Keke und uns (Mama & Papa) stand dann um 13:15 Uhr das Organisatorische auf dem Programm. Es wurde der Ablauf der Delfintherapie besprochen: Zuerst geht der Therapeut (Branko Weitzmann) mit dem Kind ins Wasser zu den Delfinen um das Sonar von den Tieren am ganzen Körper abzubekommen. Nach 10 Minuten geht es dann auf eine Art Plattform – diese befindet sich aber weiterhin im Wasser – auf der dann für 10 Minuten Konzentrationsaufgaben erledigt werden müssen. Als Belohnung für die Mitarbeit darf das Kind dann weitere 10 Minuten zu den Delfinen ins Wasser. Dieser Ablauf stand dann für die Tage Montag bis Freitag täglich an, am Samstag fand als Abschluss 30 Minuten im Wasser mit den Delfinen statt. Diese Art der Therapie hat uns sehr gut gefallen und kam auch bei Keke bestens an. Er hat prima mitgearbeitet und wollte fortan nur noch „schwimmen“. Schon am Abend des zweiten Tages (also am Dienstag) überraschte uns Keke. Er war beim Abendessen so wach wie noch nie und schaute uns und auch den Menschen um ihn herum in die Augen. Er schaute nicht wie sonst immer „durch uns hindurch“, NEIN, er schaute uns an und fing an mit uns zu kommunizieren! WOW! Der Wahnsinn! Auf dem Hinflug hatten wir ja erst die Betreuerin (Iris) kennengelernt. Keke schaffte es mit der Delfintherapie innerhalb von nur 2 Tagen Iris anzuschauen und sagte dann mit einem Lächeln im Gesicht „Hallo Iris“! Ok, das „r“ bei Iris war eher ein „l“ aber wir waren alle hin und weg. Die weiteren Tage waren vom Therapieablauf her sehr ähnlich , was Keke als Autisten sehr entgegen kam. Keke hatte sehr viel Spaß und machte bestens bei den Therapien mit. Der Samstag – also die Spielstunde – hat ihm dann auch sehr viel Spaß gemacht. Planschen und Quatsch machen mit den Delfinen. Was will man mehr. Wir waren dann alle traurig, ales am Sonntag schon wieder nach Hause ging und wir den Deflinen auf Wiedersehen sagen mussten. Als wir dann wieder wohlbehalten daheim angekommen waren, stellten wir am Dienstag bei Keke´s Reittherapie fest, daß er viel Entspannter und aufmerksamer ist, als zuvor. Auch im „Erzählbuch“ aus dem Kindergarten stand, dass Keke große Fortschritte gemacht hat. Wir sind darüber sehr, sehr glücklich. Dass Keke sich jetzt eine kurze Zeit konzentriert einer Aufgabe zuwenden kann ist für uns ein riesengroßes Geschenk. Und wird ihm sicherlich bei seiner Einschulung im Sommer sehr zugute kommen. Wir sind sehr gespannt, was noch an Veränderungen/Verbesserungen kommt, da die Delfintherapie ja bis zu 3 Monate „nachwirkt“. Wir möchten nochmals allen danken, die Keke eine weitere Delfintherapie und uns allen eine absolut wunderschöne Woche in Spanien ermöglicht haben. Auch sind wir sehr foh, viele nette Menschen kennen und schätzen gelernt zu haben! Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen. Liebe Grüße, KEKE mit Mama, Papa, Gabriel und Valentina | ||||||||||||